Hamburg

Rickmers Gruppe verliert sieben Prozent Umsatz

Hamburg.  Die Schifffahrtskrise macht nicht nur den Linienreedereien wie Hapag-Lloyd zu schaffen, sondern auch denjenigen Unternehmen, die ihre Schiffe vornehmlich verchartern. So schreibt die Rickmers Gruppe des Hamburger Reeders Bertram Rickmers schwache Zahlen, verschafft sich aber finanziell etwas Luft, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Der Umsatz des Konzerns sank im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent auf 129,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging sogar um 26,8 Prozent auf 50,9 Millionen Euro zurück. Unterm Strich blieben aber 7,5 Millionen Euro übrig, gegenüber nur 0,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Wie das Unternehmen mitteilte, ist es ihm gelungen, ein bedeutsames Bankdarlehen zur Finanzierung von fünf Containerschiffen bis zum Jahr 2021 zu verlängern. Bereits im März hatte der Vorstand beschlossen, die Fremdkapitalseite neu zu ordnen.

Die Geschäftsaussichten bleiben trübe: „Trotz der zu erwartenden leichten Erholung der gesamtwirtschaftlichen Lage werden die Charter- und Frachtraten voraussichtlich auf niedrigem Niveau verharren“, hieß es.