Energie

Tschechischer Energieversorger eröffnet Büro in Hamburg

Hamburg.  Der tschechische Energieversorger CEZ will von Hamburg aus seine Investitionen in der Bundesrepublik steuern. „Deutschland ist das Silicon Valley für erneuerbare Energien und Hamburg die Hauptstadt der internationalen Windkraftbranche“, sagte der für den Bereich und Deutschland zuständige CEZ-Manager Martin Pacovský. Das Unternehmen eröffnete deshalb in der Innenstadt ein Büro, in dem bisher vier Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Team solle jedoch weiter aufgebaut und erweitert werden, wenn die Zahl der Projekte steige.

Bis zum Jahr 2020 plant das Unternehmen bis zu zwei Milliarden Euro in neue Energielösungen zu investieren. Im Fokus stehen neben der Bundesrepublik auch Frankreich, Polen und Großbritannien. Dabei sind der Kauf von bestehenden, geplanten oder bereits genehmigten Projekten sowie der Aufbau strategischer Partnerschaften denkbar. „Wir verfügen über umfassende Erfahrung und Expertise im Aufbau und Betrieb von Onshore-Windparks und interessieren uns jetzt auch für Offshore-Windparks“, sagte Pacovský. In Deutschland, Frankreich, und Polen analysiere das Unternehmen derzeit mögliche Investments mit einer Gesamtleistung von 2,6 Gigawatt.

CEZ gehört zu den zehn größten Energieversorgern Europas und beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter. Es versorgt Verbraucher in Mittel- und Osteuropa mit Energie.