München

3-D-Druck von Airbus für Deutschen Zukunftspreis nominiert

München. Große Ehre für ein Projekt des Hamburger Flugzeugbauers Airbus und des Laser Zentrums Nord: Das Team um den Diplom-Ingenieur Peter Sander ist einer von drei Kandidaten für den Deutschen Zukunftspreis. Die von ihnen entwickelte Technik ermöglichte die Fertigung von Flugzeugteilen aus dem 3-D-Drucker. Erstmals könnten hoch belastete und hoher Hitze ausgesetzte Metallteile im 3-D-Verfahren gedruckt werden, sagten die Wissenschaftler bei der Vorstellung des Projekts in München. Das bedeute eine Material-, Energie- und Kostenersparnis bei der Fertigung – und Gewichtsreduzierung um bis zu 55 Prozent. 2016 will Airbus mit der Serienproduktion aus 3-D-Druckern starten und Bauteile aus Titan und Edelstahl herstellen. Bundespräsident Joachim Gauck verleiht die Auszeichnung am 2. Dezember in Berlin.