Hamburg

Zahl der Banken in Hamburg seit 1990 um 31 Prozent gesunken

Hamburg. Die Zahl der Kreditinstitute in Deutschland hat sich nach Angaben der Bundesbank in den letzten 25 Jahren mehr als halbiert – von einst 4750 Geldhäusern auf 1990 im vergangenen Jahr. Allein 2014 sank die Zahl um 39 Institute.

Diese Tendenz gilt auch für Hamburg, wenn auch in etwas schwächerem Ausmaß: Im Vergleich zu 1989 ist die Zahl der Kreditinstitute um 31 auf zuletzt 44 zurückgegangen.

Bundesweit gesehen gab es den stärksten Rückgang bei den Genossenschaftsbanken. Dort verschwanden allein im vergangenen Jahr 31 der insgesamt 1052 Häuser durch Fusionen und Geschäftsaufgaben. Der Sparkassensektor weist 425 Institute auf, darunter unverändert neun Landesbanken.

Auch das Filialnetz schrumpfte weiter. Die Zahl der Zweigstellen sank im zurückliegenden Jahr insgesamt um 894 auf 35.302. Den größten Rückgang gab es bei den Sparkassen mit 398 Filialschließungen. Dennoch ist das Netz der Sparkassen mit 12.359 Zweigstellen weiterhin am dichtesten. Die Genossenschaftsbanken unterhielten im vergangenen Jahr 11.280 Filialen, 272 weniger als im Jahr zuvor. Die Großbanken kamen auf 7443 Zweigstellen.

In Hamburg gibt es aktuell noch gut 400 Bankfilialen. Über die vergangenen zehn Jahre wurden mehr als 50 Filialen geschlossen.