Itzehoe

Amtsgericht billigt Insolvenzplan von norddeutscher Prokon

Itzehoe. Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Windenergie-Firma Prokon hat das Amtsgericht Itzehoe den Insolvenzplan bestätigt, den die Gläubigerversammlung am vergangenen Donnerstag befürwortet hatte. Das Insolvenzverfahren könne aufgehoben werden, wenn der Gerichtsbeschluss rechtskräftig und die Prokon-Genossenschaft in das Genossenschaftsregister eingetragen wird, teilte das Amtsgericht am Montag mit. Binnen zwei Wochen sind Einsprüche möglich. Der Beschluss des Amtsgerichts datiert vom Freitag.

Die Gläubiger der Firma hatten sich am Donnerstag mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, das Unternehmen als Genossenschaft fortzuführen und es nicht für 550 Millionen Euro an den Energieversorger EnBW zu verkaufen. Anwesend waren 2144 Stimmberechtigte, die 40.000 Gläubiger vertraten. Das entsprach einem Kapital von 1,056 Milliarden Euro, von denen 843 Millionen Euro für die Genossenschaft stimmten.