Tchibo

Ein Pfund Kaffee, bitte – und eine Insel dazu!

Bohne war mal: Heute verkauft der Kaffeeröster Tchibo auch Inseln – weltweit und mit einem prominenten Hamburger Kooperationspartner.

Hamburg. Man hätte es ahnen können, als Tchibo das erste Hausboot anbot: Da kommt noch mehr. Der einst als Kaffeeunternehmen gestartete Konzern hat sich mit Helene Fischer (wem sonst?) ein neues Gesicht gegeben, bringt statt bloßer Bohne den Opel Adam unter seine Kunden, dazu einen Elektroroller und ein Leichtflugzeug. Was lag da näher, als für die ganz großen Träumer jetzt auch Inseln anzubieten? Und tatsächlich hat Tchibo mit dem umtriebigen Hamburger Inselvermarkter Farhad Vladi (Vladi Private Islands) ein paar Schnäppchen aufgelegt.

Die Privatinseln kosten von 60.000 bis 999.000 Euro, teilte Tchibo am 29. Juni mit. Vorerst würden die Inseln online angeboten. Aber trotzdem kann es sein, dass betuchte Kunden künftig in die Filiale kommen und rufen: "Einen Filter-Kaffee, bitte – und so'ne Insel dazu!"

Die Inseln liegen in Kanada, Irland, Finnland oder Französisch-Polynesien und seien besonders gut ausgesucht, heißt es bei Tchibo. Auch hier gelte ein Qualitätsversprechen. Inselmakler Vladi habe schließlich schon Céline Dion, Johnny Depp, Nicholas Cage, Tony Curtis sowie Jörg Pilawa und Dieter Hallervorden glücklich gemacht. Pilawa, wohnhaft in Bergedorf, ist schon länger ein guter Bekannter von Vladi.

Die Inseln gebe es mit und ohne Wohnhaus. Aber Tchibo hat ja ein Hausboot im Angebot. Ob es auch hier Kombiangebote und Rabatte gebe, wurde am Montag nicht mitgeteilt.

Besonders herausgestellt bei den Angeboten wurde Goose Island (zwei Fußballfelder groß) unweit Halifax in Kanada. Vladi Private Islands unterstütze jeden "Neu-Insulaner" bei Bedarf "mit Rat und Tat" bei Fragen rund um den Bau von "einer romantischen Blockhütte bis zur Luxusvilla". (HA)