Frankfurt

Lufthansa droht Ärger durch schwarze Kasse bei Beteiligung Sun Express

Frankfurt.  Mitten im Umbau droht Lufthansa Ärger mit dem Gemeinschaftsunternehmen Sun Express. Nach „Spiegel“-Informationen soll bei dem Ferienflieger, den Lufthansa seit 1989 gemeinsam mit Turkish Airlines betreibt, über mehr als zehn Jahre eine schwarze Kasse geführt worden sein. Gespeist wurde sie nach Erkenntnissen aus einer internen Untersuchung unter anderem aus dem Verkauf von Mitarbeitertickets, berichtet das Nachrichtenmagazin. Genutzt wurde sie demnach beispielsweise zum Bezahlen von Visa-Gebühren. Ende 2012 soll die schwarze Kasse aufgelöst worden sein. Sun Express erstattete Selbstanzeige und versteuerte Einnahmen für drei von insgesamt knapp zwölf Jahren nach. Die Airline soll im Rahmen der neuen Billigplattform Eurowings ab Herbst für Lufthansa Langstreckenflüge übernehmen.