Stuttgart

Piëch bleibt nach VW-Machtkampf auf Tauchstation

Stuttgart.  Die mit Spannung erwartete öffentliche Konfrontation des im VW-Machtkampf unterlegenen Firmenpatriarchen Ferdinand Piëch mit seinen Widersachern steht nach wie vor aus. Nach seinem Rücktritt als Aufsichtsratschef von Volkswagen nahm Piëch am Mittwoch nicht an der Hauptversammlung des VW-Großaktionärs Porsche SE in Stuttgart teil. Auch der Aufsichtsratssitzung der Holding, die von den Familien Porsche und Piëch kontrolliert wird, blieb der 78-Jährige ohne Begründung fern.

Piëchs Cousin Wolfgang Porsche, der dessen Attacke auf VW-Vorstandschef Martin Winterkorn mit abgewehrt hatte, ging davon aus, dass Piëch Porsche-SE- und damit VW-Aktionär bleibt, doch ganz sicher war er nicht. Piëch ist mit gut 13 Prozent an der Porsche SE beteiligt.