Hamburger BSN kauft zu

Leukoplast-Eigentümer will mit Übernahme von Sorbion in der Wundversorgung weiterwachsen

Hamburg. Das Unternehmen BSN medical, ein Hamburger Spezialist in der Wundversorgung und für Gefäßkrankheiten, hat den Münsteraner Wettbewerber Sorbion mit 65 Mitarbeitern übernommen. Das Unternehmen habe eine starke Marktposition in vielen Ländern, insbesondere in Deutschland, Großbritannien und Österreich, hieß es. Zudem habe Sorbion kürzlich seine Produktpalette auch in den USA eingeführt. „Sorbion hat sich immer durch führende Technologien und Aktivitäten in Forschung und Entwicklung differenziert, was sich an einem umfangreichen Patentportfolio und einer starken Entwicklungspipeline zeigt“, sagte BSN-Chef Guido Oelkers.

Durch die Übernahme könne BSN noch bessere Lösungen für medizinisches Fachpersonal und Patienten bereitstellen – insbesondere im Bereich der chronischen Wundversorgung. „Wir freuen uns sehr über die für uns wichtige Übernahme von Sorbion, da diese Transaktion sehr hohe strategische Synergien hinsichtlich Technologie und Sortiment schafft. Die Wundversorgung ist einer der strategischen Sektoren, in denen wir eine Führungsposition aufbauen wollen“, sagt Guido Oelkers, Chef von BSN medical. „Dies ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für unser weltweites Wundversorgungsgeschäft, das wir seit 113 Jahre kontinuierlich mithilfe von starken Marken wie Leukoplast aufbauen. Unser innovationsorientierter Ansatz im Bereich moderne Wundversorgung wird von dieser Akquisition besonders profitieren.“

BSN medical beschäftigt weltweit 5500 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2013 einen Umsatz in Höhe von 730 Millionen Euro.