Hamburger wollen geschenktes Geld meist sparen

Hamburg. „Angenommen, Ihnen stehen unerwartet 10.000 Euro zur Verfügung. Was würden Sie damit machen?“ Diese Frage wurde im Auftrag der Hamburger Sparkasse mehr als 500 Hamburgern gestellt. Das Ergebnis dieser repräsentativen Umfrage: 43 Prozent der Hamburger würden im Falle eines unerwarteten Geldsegens „einen Großteil davon sparen“.

28 Prozent der Befragten würden einen Teil an Familienangehörige verschenken. Auch Gutes tun steht hoch im Kurs: 26 Prozent gaben an, sie würden etwas davon spenden, ebenso viele würden das Geld „in die eigene Zukunft investieren“, zum Beispiel in die Altersvorsorge oder für ihre Weiterbildung.

Auf den weiteren Rängen folgen demnach größere Anschaffungen (22 Prozent), Schulden tilgen (17 Prozent) und „mal richtig shoppen gehen“ (16 Prozent). Jeder Zehnte würde sich ein neues Auto kaufen.

Die meisten Sparer gibt es in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen, dort sind es 58 Prozent. Die Generation „60plus“ denkt der Umfrage zufolge zuerst an die Liebsten und würde einen Teil an Familienangehörige verschenken (52 Prozent).

„Sparen ist auch in Zeiten niedriger Zinsen wichtig und richtig. Wer alles verkonsumiert, hat nichts, wenn ein Notfall eintritt, eine Anschaffung getätigt werden soll oder die Zinsen wieder steigen“, sagt Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa. „Mit der Altersvorsorge sollte so früh wie möglich begonnen werden.“ Er empfiehlt, regelmäßig Geld zurückzulegen. Auch mit kleinen Beträgen könne viel erreicht werden.