Hunderte könnten ihre Anstellung beim Energiekonzern verlieren. „Die neue Situation ist schlimmer als die Anfeindungen, die es gegen uns gibt“, sagt ein Beschäftigter, der im Netze-Service arbeitet.

Hamburg. Er fährt mit seinem gelb-weißen Opel mit Vattenfall-Schriftzug zu einem Umspannwerk. Wechselweise am Tag oder in der Nacht ist er für den Energiekonzern unterwegs, um mögliche Stromausfälle zu verhindern oder zu beheben. Er ist einer von 600 Servicemitarbeitern von Vattenfall. Seinen Namen will er nicht in der Zeitung lesen. Nennen wir ihn Arne Müller. „Natürlich mache ich mir nach dem Ausgang des Volksentscheids über den Verkauf der Hamburger Netze mehr Gedanken über meine Zukunft als zuvor“, sagt er. „Bislang war für mich klar, dass ich bis zur Rente bei Vattenfall bleiben will. Jetzt ist alles anders.“