Airbus-Mutter EADS muss Auslieferung des A350 verschieben

Paris/München. Glänzende Geschäfte mit Schönheitsfehlern: Der reißende Absatz von Flugzeugen und Hubschraubern hat dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS im zweiten Quartal kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn beschert. Schlechte Nachrichten gibt es indes für die Kunden des neuen Langstreckenflugzeugs Airbus A350. Die Erstauslieferung des Hightech-Fliegers verschiebt sich aus dem ersten ins zweite Halbjahr 2014. Auch die Flügelprobleme des Flaggschiffs A380 belasten das Geschäft. Dennoch schraubte der neue EADS-Chef Tom Enders die Ziele für 2012 herauf: Die wachsende Flugzeugproduktion soll Umsatz und Gewinn in neue Höhen katapultieren. Im zweiten Quartal vervierfachte sich der Konzernüberschuss nahezu von 121 Millionen auf 461 Millionen Euro. Der Umsatz legte um zwölf Prozent auf 13,5 Milliarden Euro zu. Die Aktie legte deutlich zu.