Zuverlässigkeit: Audi, Mercedes, BMW und VW liegen vorn

Pannenstatistik: Deutsche Autos wieder Spitze

"Hersteller haben gelernt." Fehlerquellen vor allem Batterien. Die deutschen Hersteller bauen wieder die zuverlässigsten Autos. Das ist das Ergebnis der ADAC-Pannenstatistik, für die der Automobilklub knapp zwei Millionen Pannen aus dem Jahr 2006 unter die Lupe genommen hat.

Die deutschen Hersteller bauen wieder die zuverlässigsten Autos. Das ist das Ergebnis der ADAC-Pannenstatistik , für die der Automobilklub knapp zwei Millionen Pannen aus dem Jahr 2006 unter die Lupe genommen hat.

In sieben von acht Autoklassen landeten Fahrzeuge von Audi, Mercedes, BMW und Volkswagen auf dem ersten Platz - siehe die Tabelle rechts. Nur bei Minivans führen Mazda und Mitsubishi.

Dieser positive Trend bei den deutschen Fahrzeugen hatte sich bereits in den vergangenen Jahren abgezeichnet. "Die heimischen Hersteller haben aus den schlechten Bewertungen früherer Zeiten gelernt", sagte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer dem Abendblatt. Lange Zeit hätten VW und Co. gleichgültig auf die negativen ADAC-Ergebnisse reagiert. Doch nun zögen die heimischen Fahrzeugbauer die richtigen Schlüsse und besserten nach.

Als Pannenquelle Nummer eins registrierte der ADAC wieder einmal die Batterie (460 876 Fälle). "Sie muss in den modernen Autos immer mehr leisten und ist leider oft noch auf dem technischen Stand von vor 20 Jahren", so Maurer. Auf den Plätzen folgen Probleme mit der Zündung, dem Motor, der Einspritzanlage und Reifenpannen.

Auffällig viele Pannen verzeichnete Renault. Die Franzosen bekamen gleich für vier Modelle (Kangoo, Scenic, Laguna und Megane) der Jahrgänge 2001 und 2002 die ADAC-Bewertung "unzuverlässig".