HHLA schlägt wieder mehr um und stoppt Kurzarbeit

Hamburg. Der Hamburger Hafenkonzern HHLA beendet zum 1. November weitgehend die Kurzarbeit im Unternehmen. Grund sei die anhaltend positive Entwicklung der Umschlag- und Transportmengen im Hamburger Hafen, teilte die HHLA gestern mit. Ausgenommen sei die Tochtergesellschaft HHLA Logistics, dort sollen rund 40 von 100 Arbeitnehmern weiter kurzarbeiten. Durch die Kurzarbeit seien insgesamt 400 Arbeitsplätze im Unternehmen gesichert worden, hieß es.

Wegen des starken Rückgangs der Umschlagmengen im Krisenjahr 2009 hatte die HHLA am 1. Juli Kurzarbeit eingeführt, von der zeitweise 2000 Mitarbeiter betroffen waren. Im August dieses Jahres waren es nur noch 185. Im ersten Halbjahr 2010 ging der Containerumschlag mit einem Plus von rund neun Prozent gegenüber den ersten zwei Quartalen 2009 wieder aufwärts. Hafenkenner rechnen mit weiter steigenden Umschlagmengen auch für das dritte Quartal.