China, Brasilien, Indien, Japan und weitere Länder sollen ihren Beitrag im Kampf gegen die Krise erhöhen. USA lehnen höhere Beteiligung strikt ab.

Washington. Um eine Ausweitung der Finanzankrise in der Euro-Zone zu verhindern, will der Internationale Währungsfonds (IWF) seinen Kreditrahmen um 500 Milliarden US-Dollar ausweiten, so ein Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. „Das Geld soll vor allem eingesetzt werden, um die Weltwirtschaft vor einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise zu schützen“, berichtete Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf G20-Kreise. Demnach drängt der IWF Länder wie China, Brasilien, Russland, Indien und Japan sowie die Ölförderländer zu einem Beitrag für die Aufstockung. Der IWF will laut den Kreisen ein Ergebnis auf dem Treffen der Finanzminister der G20-Länder am 25. und 26. Februar erreichen. Bisher hat der Fonds Mittel in Höhe von 385 Milliarden Dollar zur Verfügung.