Luftfahrtkonzern

Airbus drängt auf Einigung

Berlin. Der Flugzeugbauer Airbus hat Europa und die USA aufgerufen, sich auf ein "transparentes" System öffentlicher Hilfen für den Flugzeugbau zu verständigen. Die bei der Welthandelsorganisation WTO anhängigen Beschwerden zu Airbus und dem US-Konkurrenten Boeing könnten die Frage nicht vollständig klären, sagte Airbus-Kommunikationschef Rainer Ohler. Deshalb sei es nötig, dass beide Seiten eine Lösung aushandelten. Dazu müssten die USA Bereitschaft zu Verhandlungen zeigen.

Der für heute erwartete Abschlussbericht der WTO zu dem von den USA angestrengten Verfahren gegen die EU werde an der derzeitigen Situation zunächst einmal nichts ändern. Der Bericht soll den Parteien am Dienstagnachmittag vertraulich übermittelt werden. Offiziell veröffentlicht wird der Bescheid erst einige Wochen später, frühestens Ende April. Im Juni oder Juli wird die WTO dann über Hilfen für den US-Konkurrenten Boeing entscheiden, gegen die seinerseits Airbus Beschwerde eingelegt hatte.