Energieversorgung

Schwarz-Gelb kürzt Solarförderung ab Juli

Union und FDP haben sich auf eine zusätzliche Kürzung der Solarförderung verständigt. Ab Juli soll 16 Prozent weniger gezahlt werden. Solaranlagen auf Ackerflächen werden nicht mehr gefördert. Die vereinbarte Regelung soll zeitnah im Kabinett beraten werden. Umweltminister Röttgen wollte schon im April die Förderung senken.

Die Koalitionsfraktionen von Union und FDP haben sich auf die künftige Förderung von Solaranlagen geeinigt. Zum 1. Juli wird die Subvention von Anlagen auf Dächern und Freiflächen um 16 Prozent zusätzlich gekürzt, wie ein Sprecher der Unionsfraktion in Berlin mitteilte.

Die Förderung von Anlagen auf Ackerflächen fällt demnach ganz weg. Nun solle die Regelung „zeitnah“ im Kabinett beraten werden. Union und FDP hatten sich im Koalitionsvertrag auf eine Kürzung der Solarförderung geeinigt, die Details waren zwischen den Fraktionen jedoch zuletzt umstritten gewesen.

Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte ursprünglich eine Senkung der über die Verbraucherpreise zu zahlenden Subvention um 15 Prozent verlangt - allerdings schon ab April.

Quelle: Welt Online