Meyer Werft

Hinaus aus der Halle: Die "Aidablu" in ihrem Element

Es war gegen 8 Uhr gestern Morgen, als die "Aidablu", der siebte Kreuzfahrer des deutschen Traumreisen-Marktführers Aida Cruises, langsam aus der Schiffbauhalle der Meyer Werft ins Freie glitt. Draußen im Werfthafen schwammen Eisschollen auf dem Wasser, zwei Schlepper zogen den Riesen auf seiner ersten Fahrt aus dem Dock. Nach eineinhalb Stunden war ihre Arbeit beendet. Die "Aidablu" hat am späten Nachmittag am Ausrüstungspier der Werft festgemacht. Über Gangways können damit wieder Werftmitarbeiter, Spezialisten von Zulieferfirmen und Reedereivertreter an Bord, um die Inneneinrichtung des Schiffs weiter zu vervollständigen. Nach und nach werden jetzt sämtliche Räume auf ihre Sicherheit geprüft und ihre Ausstattung mit dem vorgesehenen Design abgeglichen. Die "Aidablu" ist wie ihre Schwesterschiffe "Aidadiva", "Aidabella" und "Aidaluna" 252 Meter lang und 32 Meter breit. Allerdings verfügt der Neubau über ein zusätzliches halbes Deck am Heck, sodass der Wellnessbereich um 450 Quadratmeter auf 2600 Quadratmeter vergrößert wurde und die Zahl der Kabinen um 71 auf 1096 erhöht werden konnte. Die Passagiere können sieben Restaurants und 13 Bars besuchen.

Die "Aidablu" soll vom 16. bis 17. Januar die Ems abwärts zur Nordsee fahren. Das Schiff wird am 9. Februar von der Designerin Jette Joop in Hamburg getauft.