Porsche - wie alles begann

Die Geschichte des Autobauers Porsche beginnt im Jahr 1900: Der Lohner-Porsche-Elektrowagen wird auf der Weltausstellung in Paris präsentiert. Die Radnabenmotoren des jungen Konstrukteurs und Testfahrers Ferdinand Porsche machen den Namen Porsche weltbekannt. Als technischer Direktor und Vorstandsmitglied bei Daimler entwickelt Ferdinand Porsche 1928 unter anderem die legendären Kompressor-Sportwagen Mercedes SS und SSK. 1931 macht sich Porsche selbstständig: Er gründet das Konstruktionsbüro Porsche in Stuttgart. Damit legt er den Grundstein für die heutige Dr.Ing.h.c.F.Porsche AG. Im Auftrag von NSU entsteht 1933 der Typ 32, ein Vorläufer des VW-Käfers. 1938 entstehen die ersten Fertigungshallen für den VW: Sie werden in Wolfsburg unter Leitung von Ferdinand Porsche gebaut. 1956 feiert die Firma 25-jähriges Bestehen, fünf Jahre nach dem Tod des Gründers. Zugleich verlässt der 10 000ste Porsche 356 die Werkshalle. Auch im Motorsport machten sich die Schwaben schon damals einen Namen: Bis Mitte der 50er-Jahre hatte Porsche bereits 400 Rennerfolge. Im Jahre 1963 schlägt die Geburtsstunde des Porsche 911. Das Grundkonzept mit luftgekühltem Boxermotor im Heck behält der Autobauer noch bis zum Jahr 1997 bei. 1972 wird Porsche unter dem Aufsichtsratsvorsitz von Ferry Porsche zur Aktiengesellschaft umgewandelt. Zwei Jahre später wird der erste 911 Turbo auf dem Pariser Salon präsentiert. Damit beginnt die Ära der Abgas-Turboaufladung im Automobilbau. 1975 führt Porsche als erster Automobilhersteller der Welt serienmäßig die feuerverzinkte Karosserie ein. 1996, bereits unter der Ägide von Wendelin Wiedeking, baut Porsche sein Einsteigermodell Boxster, das in leicht abgewandelter Form noch heute auf dem Markt ist. Der von Grund auf neue Mittelmotor-Roadster wird in nur drei Jahren entwickelt. Neu: Das elektrische Verdeck schließt beziehungsweise öffnet sich in nur zwölf Sekunden. 1998 wird das 911 Cabriolet vorgestellt. Mit Standards wie serienmäßigen Seitenairbags gilt es als eines der sichersten Cabriolets weltweit.