Vom Elektromoter zum Gabelstapler

Der Hamburger Gabelstaplerbauer beginnt am 1. Februar 1920 als kleine Reparatur-Betrieb für Elektromotoren in der Spaldingstraße. Der 22-jährige Gründer Hans Still hatte die Idee, schnelle Hilfe und dazu Zuverlässigkeit und hohe Qualität anzubieten. Schon 1921 produzierte er die "Lichtstation Matador" selbst, von 1924 an folgten tragbare Stromerzeuger. Hans Still beginnt mit zwei Mitarbeitern, 1924 sind es 20, 1937 schon 500 und 1939 mehr als 1000. Der Gründer führt sein Unternehmen, das 1949 den ersten Gabelstapler präsentierte, bis ins Jahr 1952. Damals kommt er bei einem Autounfall auf der Autobahn A1 zusammen mit seiner Ehefrau ums Leben.

Danach geht Still an Varta, das zur Quandt-Gruppe zählt. 1968 folgte der Zusammenschluss mit der Maschinenfabrik Esslingen und seit dem 1. Januar 1973 gehört das Unternehmen nun zum Linde-Konzern. Vor allem von Anfang der 70er-Jahre an steigt der Umsatz stark an - von 200 Millionen Mark 1971 auf mehr als eine Milliarde 1989. Immer mehr Auslandsgesellschaften entstehen. So ist Still in den 80er-Jahren in zwölf europäischen Ländern vertreten.

Mit der Expansion beginnen 1989 die Firmenübernahmen. Zunächst in Montataire bei Paris bei Saxby. 1997 folgt Wagner in Reutlingen und zuletzt 2001 die Übernahme eines Herstellers in Rio de Janeiro.

Heute ist die Still-Gruppe die Nummer vier der Gabelstaplerbauer weltweit und liegt mit der Mutter Linde auf Platz zwei.