Hamburgs Hilfen für Chinesen

Hamburg hat eine weit verzweigte China bezogene Infrastruktur von Institutionen, Verbänden und Forschungseinrichtungen, die in Europa ihresgleichen sucht: Neben der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (HWF) und dem chinesischen Generalkonsulat gibt es Ansprechpartner für Chinesen bei der Handelskammer. Die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft und die Hamburger China-Gesellschaft beleben die Verbindungen Hamburgs zu China ebenso wie die Abteilung für Sprache und Kultur Chinas der Universität Hamburg. Um die vielen Aktivitäten stärker zu koordinieren, hat der Senat kürzlich auch eine Kooperationsstelle geschaffen. Es gibt zudem mehrere auf die Erfordernisse chinesischer Geschäftsleute spezialisierte Rechtsanwaltskanzleien. Für 2004 ist auch ein Internetauftritt geplant, auf dem die Chinaaktivitäten der Stadt vorgestellt werden sollen, so Carsten Krause von der China-Kooperationsstelle des Senats. Zudem will Hamburg eine Konferenzreihe "China meets Europe" starten und ein China-Zentrum gründen, wo die Anlaufstellen räumlich zusammengelegt werden sollen. Ein China-Tower in Harburg in privater Initiative ist bereits in Planung. (mw)