Vermisst seit 14 Jahren

200 Anrufe zum Fall Peggy nach „Aktenzeichen XY“

Ein Gedenkstein mit dem Porträt des Mädchens Peggy auf dem Friedhof in Nordhalben (Bayern). Vor 14 Jahren ist die Schülerin Peggy in Oberfranken spurlos verschwunden

Ein Gedenkstein mit dem Porträt des Mädchens Peggy auf dem Friedhof in Nordhalben (Bayern). Vor 14 Jahren ist die Schülerin Peggy in Oberfranken spurlos verschwunden

Foto: David Ebener / dpa

ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ beschert 14 Jahre zurück liegendem Fall um die vermisste Peggy neue Hinweise. Fahnder überrascht.

Lichtenberg/Bayreuth. Etwa 200 Anrufer haben sich bei der Polizei nach einem Aufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ zum Fall Peggy gemeldet. Die große Zahl der Hinweise bis zum Donnerstagnachmittag habe die Fahnder überrascht, sagte ein Sprecher der Polizei in Bayreuth. Schließlich liege der Fall bereits 14 Jahre zurück.

Die damals Neunjährige war im bayerischen Lichtenberg auf ihrem Heimweg von der Schule spurlos verschwunden. Zwar wurde später ein geistig behinderter junger Mann als ihr Mörder verurteilt, inzwischen ist er in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen worden.

Am Mittwochabend war Peggys ungeklärtes Schicksal Thema in der Sonderausgabe der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY – Spezial: Wo ist mein Kind? “. Nun würden die Hinweise geprüft. Auch zu dem Fall des in Bulgarien vermissten Schleswig-Holsteiners Lars Mittank gingen nach der Sendung zahlreiche Hinweise ein. (dpa/HA)