Methangasexplosion

Indonesien: 28 Kumpel sterben bei Grubenunglück

Bei einer Methangasexplosion in einem indonesischen Bergwerk in der Provinz West-Sumatra sind mindestens 28 Menschen getötet worden. Viele weitere werden noch immer vermisst.

Sawah Lunto. Tragische Szenen in Sawah Lunto in der indonesischen Provinz West-Sumatra: Hunderte Helfer haben sich vor dem Tunnel eines Bergwerks versammelt. Sie versuchen seit Stunden, ihre Kumpel aus der Grube zu befreien, in der es am Dienstag zu einer heftigen Methangasexplosion gekommen war.

Inzwischen geht man davon aus, dass bei dem Unglück mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen sind. Sieben Kohlekumpel wurden noch am Dienstag tot geborgen, mittlerweile ist die Zahl der Toten auf 28 gestiegen. Noch immer werden Arbeiter vermisst. Allerdings sagte ein Sprecher des Krisenzentrums im Gesundheitsministerium, dass die Retter nur noch wenig Hoffnung haben, rund 24 Stunden nach der Explosion weitere Überlebende zu finden. Grund für die Annahme ist die fehlende Luftzufuhr 200 Meter unter Tage und die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen. Neun verletzte Kumpel wurden ins Krankenhaus gebracht.

Die Explosion war so heftig, dass 50 Meter hohe Flammen über dem Bergwerk hochschossen. Im Boden bildete sich ein riesiger Krater.