Take That

Robbie Williams: Ich spritze mir Testosteron

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Lähmende Lethargie und eine leidende Libido sind der Grund. Williams hatte während seiner Karriere immer wieder Depressionen.

London. NUr ein PR-Gag oder die Wahrheit? Robbie Williams (37) spritzt sich Sexualhormone, seit ein Arzt ihm „den Testosteronspiegel eines 100-Jährigen“ bescheinigt habe. Das erzählt der Popstar in der neuen Ausgabe des Magazins „Esquire“. „Um's kurz zu machen: Ich bin zum Arzt gegangen, um mir das Wachstumshormon HGH geben zu lassen - das, was alle Älteren in L.A. machen, um wie 40 statt 60 auszusehen.“ Das sei zwar möglicherweise krebserregend, aber er habe abgewogen, sagte Williams – und sich für den Besuch beim Hollywood-Doktor entschieden. Grund: lähmende Lethargie und eine leidende Libido.

Der Arzt habe ihm nach den Bluttests dann aber eröffnet, dass er nicht HGH sondern Testosteron brauche. „Sie haben den Testosteronspiegel eines 100-Jährigen“, soll der Doktor gesagt haben. Plötzlich habe alles Sinn ergeben. „Es war eine Art Erleuchtung für mich an diesem Tag.“ Williams hatte während seiner Karriere immer wieder mit Depressionen, aber auch mit Alkohol und Drogenproblemen zu kämpfen.

Das Sexualhormon Testosteron, das sich überwiegend in den männlichen Hoden bildet, reguliert zahlreiche organische Prozesse, unter anderem Libido und Potenz. Ein Mangel kann auch zu depressiven Verstimmungen führen. Weil Testosteron zudem den Muskelaufbau beschleunigt, wird es im Leistungssport als Dopingmittel verwendet. Die Einnahme ist allerdings mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden.

Der Brite Robbie Williams gilt vielen als Sexsymbol. In der Vergangenheit hatte der Star, der seit vergangener Woche nach mehr als 15 Jahren wieder mit seiner Band Take That auf Tournee ist, immer wieder mit PR-Gags auf sich aufmerksam gemacht: 2009 hatte er seiner Freundin, der Schauspielerin Ayda Field, im australischen Radio einen Heiratsantrag gemacht – und nachher behauptet, alles sei ein Scherz gewesen. Schließlich heiratete er sie doch. Auch lässt er sich in Interviews regelmäßig zu einer angeblich gemeinsamen Leidenschaft der beiden ein: Ufos. (dpa/abendblatt.de)

Robbie will nicht mehr allein sein

Robbie Williams, 37, bekannt als Lebemann, hat etwas Bammel vor der Wiedervereinigungs-Tour mit Take That. "Das zwingt mich dazu, professioneller aufzutreten, als ich jemals zuvor war. Weil es jetzt neben mir noch vier Jungs gibt, die sich darauf verlassen, dass ich mich zusammenreiße und keinen Mist baue", sagte er der "Frankfurter Rundschau". Aber er freue sich auch, nicht mehr allein auf der Bühne zu stehen. Seine letzte Solo-Tournee sei "so anstrengend" gewesen, "weil sie so lang war. Ich bin einfach nicht dafür gemacht, mit drei Millionen Menschen allein fertig zu werden. Das ist zu viel für mich. Diese Verantwortung kann ich nicht alleine tragen."