Bundesliga

Buxtehudes Handballerinnen deklassieren den Tabellenletzten

Die Handballfrauen des Buxtehuder SV haben ihre Pflichtaufgabe in der Bundesliga souverän erfüllt. Beste Werferinnen waren Jessica Oldenburg und Jana Stapelfeldt.

Buxtehude. Nach dem Einzug ins Final Four des DHB-Pokals haben die Handballfrauen des Buxtehuder SV ihre Pflichtaufgabe in der Bundesliga souverän erfüllt. Mit 33:16 (18:6) besiegte der BSV Tabellenschlusslicht HSG Bensheim/Auerbach vor 1000 Zuschauern in der Halle Nord. „Ich bin sehr zufrieden, dass wir bei dem momentanen Programm ein paar Kräfte geschont haben“, sagte Trainer Dirk Leun. Beste Werferinnen am Mittwochabend waren Jessica Oldenburg und Jana Stapelfeldt mit jeweils fünf Treffern.

Auch wenn die Gastgeberinnen in der Anfangsphase unkonzentriert und hektisch auftraten, war der Klassenunterschied so groß, dass sich der BSV schon im ersten Durchgang einen komfortablen Vorsprung von zwölf Toren erspielte. Für die Gäste, die ohnehin eine hohe Fehlwurfquote aufwiesen, kam erschwerend der frühe Ausfall ihrer Torjägerin Pia Hildebrand hinzu. „Ich bin vollkommen bedient“, sagte HSG-Trainerin Gordana Covic unverblümt.

Nach der Pause ging es für den BSV in der Gewissheit weiter, dass am Wochenende mit dem Europapokal-Spiel gegen Erd HC in der Nähe von Budapest (Sonntag, 15.30 Uhr) die dritte Aufgabe innerhalb von nur sieben Tagen ansteht. Trainer Leun nahm daher im zweiten Durchgang Leistungsträgerin Randy Bülau aus dem Spiel und brachte bis zu vier Kräfte aus der zweiten Mannschaft. Den Schlusspunkt setzte Nachwuchstalent Anja Ziegler in ihrem zweiten Ligaspiel mit ihrem Treffer zum 33:16.