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Fünf Top-Ten-Spieler schlagen am Rothenbaum auf – mindestens

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Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten: das Rothenbaum-Tennisturnier 2019. Ob und wie viele Zuschauer in diesem Jahr ins Stadion dürfen, ist noch unklar.

Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten: das Rothenbaum-Tennisturnier 2019. Ob und wie viele Zuschauer in diesem Jahr ins Stadion dürfen, ist noch unklar.

Foto: Valeria Witters / WITTERS

Damit ist Deutschlands einziges ATP-Turnier des Jahres so gut besetzt wie lange nicht. Und es könnte noch besser kommen.

Hamburg. Fünf Spieler aus der Top Ten der Tennis-Weltrangliste haben für das Turnier vom 19. bis zum 27. September am Hamburger Rothenbaum gemeldet. Wie der Veranstalter am Dienstag mitteilte, stehen Daniil Medwedew (Russland/Weltranglistenplatz fünf), Stefanos Tsitsipas (Griechenland/sechs), Matteo Berrettini (Italien/acht), Gael Monfils (Frankreich/neun) und David Goffin (Belgien/zehn) auf der sogenannten Entry List.

So gut war das Rothenbaum-Turnier nicht mehr besetzt, seit es 2009 von der ATP vom MAsters- zum 500er-Turnier herabgestuft wurde. Die Hamburg European Open, wie das Turnier offiziell heißt, sind im Corona-Jahr 2020 das einzige ATP-Turnier in Deutschland.

Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev fehlt dagegen auf der Liste für das Turnier in seiner Geburtsstadt, das vom 19. bis 27. September unmittelbar vor den French Open stattfindet. Ob und wenn ja wie viele Zuschauer auf der modernisierten Anlage zugelassen werden, steht noch nicht fest.

Rothenbaum reserviert Wildcards für weitere Topstars

„Es werden sich beim Teilnehmerfeld sicherlich noch Änderungen ergeben. Einige Spieler werden ihre Teilnahme in Hamburg von ihrem Abschneiden bei den US Open und in Rom abhängig machen“, sagte Turnierdirektorin Sandra Reichel. „Wir können uns aber in jedem Fall auf ein exzellent besetztes Turnier freuen.“

Die US Open in New York beginnen an diesem Montag und enden am 13. September. Das Masters-Turnier in Rom wird unmittelbar danach vom 14. bis 21. September ausgetragen. Die Hamburg European Open hatten eigentlich im Juli stattfinden sollen, waren wegen der Corona-Krise aber verlegt worden.

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Zusätzlich zu den 23 Direktannahmen der Meldeliste stehen dem Veranstalter vier Wildcards zur Verfügung. Kandidaten dafür könnten eine Woche vor den French Open neben Alexander Zverev auch der Österreicher Dominic Thiem und der Spanier Rafael Nadal sein.

( dpa/HA )

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