Handball

Niederlage in Lübbecke – HSV Hamburg verliert den Anschluss

Torsten Jansen, Trainer des HSV Hamburg.

Torsten Jansen, Trainer des HSV Hamburg.

Foto: imago images / pmk

Beim TuS N-Lübbecke läuft die dezimierte Jansen-Mannschaft fast die ganze Zeit einem Rückstand hinterher. Kapitän Ossenkopp sieht Rot.

Hamburg/Lübbecke. Der Handball-Sport-Verein Hamburg tut sich fernab der Heimat weiterhin schwer. Das 22:24 (9:10) beim TuS N-Lübbecke war für die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen die fünfte Auswärtsniederlage nacheinander. Zudem mussten die Hamburger ihren Gegner in der Tabelle passieren lassen und sind mit 17:15 Punkten vorläufig Achter.

Nur einmal, beim 1:0 durch Thies Bergemann, ging der HSVH in Führung. Danach lief er vor 1469 Zuschauern fast ausnahmslos einem Rückstand hinterher, ließ allerdings den Kontakt nie ganz abreißen. "Irgendwie waren wir heute Abend immer wieder dran. Es wäre mehr für uns drin gewesen. Wir haben uns nie abschütteln lassen", sagte Jansen. Einen möglicherweise entscheidenden Unterschied machte am Ende Lübbeckes Torwart Peter Tatai aus, der unter anderem zwei Siebenmeter von Niklas Weller parieren konnte.

Erschwerend hinzu kam, dass das ohnehin dezimierte Hamburger Team in der Schlussphase auf seinen Kapitän verzichten musste: Lukas Ossenkopp wurde nach einem Foul an Dominik Ebner disqualifiziert (51. Minute). "Wir müssen noch lernen, insgesamt cleverer zu agieren“, monierte Jansen. Bester Werfer seiner Mannschaft war Jan Forstbauer mit sechs Toren.

Nächster Gegner des HSVH ist am kommenden Sonnabend die HSG Krefeld – wieder auswärts. Am 26. Dezember erwarten die Hamburger dann Ferndorf zum großen Weihnachtsspiel in der Barclaycard-Arena.