Handball

HSV Hamburg siegt wieder – dank Rückkehr des Stammkeepers

Der Isländer Aaron Edvardsson ist für die HSV-Handballer unersetzlich

Der Isländer Aaron Edvardsson ist für die HSV-Handballer unersetzlich

Foto: Witters

Ohne den verletzten Torwart gingen vier von fünf Spiele verloren. Dabei stand sein Einsatz auf der Kippe.

Hagen.  Fünf Spiele lang fehlte Aaron Edvardsson dem Handball Sport Verein Hamburg nach einer Blinddarmoperation, die letzten vier davon gingen alle­samt verloren. In Hagen stand der 29-Jährige wieder beim Zweitliga-Aufsteiger im Tor – und prompt siegten die Hamburger: 26:21 (13:11). Blazenko Lackovic war wegen eines im Training erlittenen Nasenbeinbruchs kurzfristig ausgefallen.

Kevin Herbst, der in der Schlussphase mit einer Sprunggelenksverletzung vom Platz humpelte, und Finn Wullenweber waren vor 785 Zuschauern mit fünf Toren die besten Schützen. Während Wullenweber dafür 13 Würfe brauchte, allerdings gleich die ersten beiden zur 2:0-Führung verwandelte, reichten Herbst acht. Edvardsson wiederum war mit zehn Paraden, darunter zwei Siebenmetern, der erhoffte Rückhalt. Er stand die gesamten 60 Minuten zwischen den Pfosten.

Jansen freut sich über „richtige Reaktion“

Erst am Spieltag hatte sich HSVH-Trainer Torsten Jansen nach einem letzten Test für den Einsatz des langen Isländers entschieden. „Wenn wir die Klasse halten wollen, brauen wir Aaron. Das habe ich immer gesagt“, freute sich Sportchef Martin Schwalb über das starke Comeback seines Königstransfers.

Das Signal, dass der HSVH wieder mit Torhüter spielte, gab Edvardsson bereits in der dritten Minute, als er einen Siebenmeter von Sören Kress parierte. Das vermittelte seinen Vorderleuten in einem lange Zeit engen Spiel (14:14 nach 34 Minuten) das nötige Selbstvertrauen, um sich Mitte der zweiten Halbzeit Wurf für Wurf abzusetzen.

Edvardsson leistete dazu seinen Beitrag, aber auch die Fehlerquote im Angriff blieb weit geringer als in den vergangenen Spielen. Trainer Jansen: „Das war die richtige Reaktion auf unsere 25:31-Heimpleite gegen Hüttenberg.“