Handball

Ehemaliger Rudolph-Gegenspieler soll HSV-Präsident werden

Lange ist's her: Ende 2007 präsentierte Wolfgang Fauter (r.), damals Vorstandsboss beim HSV-Sponsor Deutscher Ring, Neuzugang Pascal Hens

Lange ist's her: Ende 2007 präsentierte Wolfgang Fauter (r.), damals Vorstandsboss beim HSV-Sponsor Deutscher Ring, Neuzugang Pascal Hens

Foto: Imago/Dreisicht

2014 hatte Wolfgang Fauter sein Amt als Aufsichtsratsboss hingeschmissen. Jetzt könnte der 64-Jährige zum HSV Hamburg zurückkehren.

Hamburg. Der Handball-Sport-Verein (HSV) Hamburg e. V. sucht einen neuen Präsidenten, weil der Interimsvorsitzende Sven Hielscher eine Kandidatur auf der Mitgliederversammlung am 18. April (19 Uhr, Haus des Sports, Schlump) bislang abgelehnt hat. Wunschkandidat ist jetzt der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Fauter, 64. Der frühere Vorstandsvorsitzende des Deutschen Rings hatte im Sommer 2014 sein Amt nach Unstimmigkeiten mit den Rudolph-Brüdern Andreas und Matthias niedergelegt. Fauter hat bereits in den vergangenen Wochen im Hintergrund an der Neuaufstellung des Clubs mitgewirkt.

Nachdem der von allen im Verein geschätzte Geschäftsführer Gunnar Sadewater zum 30. Juni gekündigt hat, bemühen sich Hielscher und Schatzmeister Jürgen Rütsch, den 38-Jährigen zum Bleiben zu überreden. Sadewater, der in den vergangenen Monaten unermüdlich für den Fortbestand des Clubs gekämpft hat, fühlt sich momentan emotional und kräftemäßig nicht mehr in der Lage, den Job mit demselben Engagement fortzuführen.

In der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein hat die SG Wittorf Neumünster mit einem 29:23-Erfolg beim Hamburger Pokalsieger HG Barmbek (3.; 29:15) den Abstand zu Tabellenführer HSV (39:3) auf fünf Punkte verkürzt. Der HSV kehrt am 2. April (20 Uhr, Budapester Straße) beim Tabellenvierten FC St. Pauli (27:15) aufs Spielfeld zurück.