Handball

Lindberg verlässt Intensivstation schwer verletzt

Hans Lindberg hat sich gegen die Füchse Berlin verletzt

Hans Lindberg hat sich gegen die Füchse Berlin verletzt

Foto: ValeriaWitters / WITTERS

Toptorjäger Hans Lindberg muss nach seiner Verletzung gegen die Füchse Berlin eventuell operiert werden. Dener Jaanimaa verpflichtet.

Hamburg. Nach dem unglücklichen Zusammenstoß mit Nationaltorhüter Silvio Heinevetter bei der 25:28-Niederlage bei den Füchsen Berlin befindet sich Rechtsaußen Hans Lindberg nach wie vor im Berliner Krankenhaus Charité. Er zog sich eine schwere Nierenverletzung zu und verbrachte die Nacht auf der Intensivstation, die er inzwischen wieder verlassen konnte. Er sei wach und ansprechbar, teilte der Verein mit.

Inzwischen wurde der Toptorjäger der Hamburger auf die Urologie verlegt. Nach weiteren Untersuchungen wird entschieden, ob er operiert werden muss. „Ich stehe in ständiger Verbindung mit den Ärzten vor Ort und weiß, Hans ist in der Charité gut aufgehoben, dort wird er optimal versorgt“, so der HSV-Handball Mannschaftsarzt Prof. Dr. Oliver Dierk, der nach dem jetzigen Stand davon ausgeht, dass Lindberg noch mindestens sieben Tage im Krankenhaus verbringen muss.

„Wir waren gestern alle sehr geschockt. Wenn man Hans so gesehen hat, da bekommt man schon Angst. Wir sind jetzt aber erst einmal froh, dass er die Intensivstation verlassen hat, und hoffen jetzt alle, dass es ihm schnell besser geht. Er bekommt von uns alle Zeit der Welt“, sagte Geschäftsführer Christian Fitzek. Bei gutem Heilungsprozess wird der Däne acht Wochen lang keinen Sport treiben dürfen.

HSV-Handballer verpflichten estnischen Nationalspieler

Der HSV hat unterdessen den estnischen Nationalspieler Dener Jaanimaa für zwei Jahre unter Vertrag genommen. Der 25 Jahre alte Linkshänder trägt bis zum Saisonende noch das Trikot des Zweitligisten ThSV Eisenach. Er soll in Hamburg den rechten Rückraum verstärken

Fitzek ist froh, „diesen Jungen an die Elbe zu bekommen. Das ist eine Position im Handball, auf der jedes Team sucht. Er schließt die Lücke hinter Adi und ist dabei noch ein ganz anderer Spielertyp. Außerdem beherrscht er die deutsche Sprache und kennt die Liga – das passt perfekt zu uns.“ (HA)