Champions-League-Sieger HSV erwartet nur 1500 „echte“ Fans

Hamburg. Die Langgedienten unter den HSV-Handballern haben sich mit der Situation arrangiert und versuchen, das Positive zu sehen. „In der Vorrunde ist die Halle da drüben wunderbar, da ist tolle Stimmung“, sagt also Co-Trainer Jens Häusler am Tag vor dem Heimspielauftakt des Titelverteidigers in der Champions League gegen Sloweniens Meister RK Gorenje Velenje.

Die „Halle da drüben“ ist die Sporthalle Hamburg, und zum ersten Auftritt der Champions in der Gruppenphase an diesem Donnerstag (20 Uhr/Eurosport) werden nur 1500 Fans erwartet. „Da kommen die echten Handballfans, kein Event-Publikum“, sagt Rechtsaußen Stefan Schröder. Denen, die neugierig auf den slowenischen Meister sind, verspricht Häusler „ein schönes Spiel“. Velenje sei eine sehr junge Mannschaft, sehr offensiv und aggressiv in der Deckung. „Wir dürfen uns nicht in Eins-gegen-eins-Situationen bringen lassen. Sonst könnte es unangenehm werden“, sagt Häusler. Davor Dominikovic fehlt in der Partie, der Kroate zog sich am Sonnabend beim 33:24-Auftaktsieg gegen La Rioja einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu.