Früherer HSV-Rechtsaußen Jonas Ernelind stirbt an Hautkrebs

Hamburg. Die HSV-Handballer trauern um Jonas Ernelind. Der schwedische Rechtsaußen, der in 71 Spielen für die Hamburger 283 Tore erzielte, bevor er 2004 zu seinem Heimatverein Sävehof zurückkehrte, erlag am Donnerstag 34-jährig einem Hautkrebsleiden. Ihm zu Ehren wurde vor dem Spiel eine Gedenkminute eingelegt.

"Er war ein untadeliger Sportsmann, ein feiner Mensch und ein außergewönlicher Handballer", erinnert sich HSV-Vizepräsident Dierk Schmäschke. Im Mai 2008, zwei Jahre nach Ernelinds Abschied vom Leistungssport, war die Krankheit diagnostiziert worden. "Er hat dagegen gekämpft, wie er es auf dem Handballfeld getan hat", sagt seine Witwe Terese. Ernelind, ausgebildeter Programmierer, feierte seine größten Erfolge mit der schwedischen Nationalmannschaft, mit der er 2001 WM-Silber gewann und 2002 im eigenen Land Europameister wurde.