Basketball-Bundesliga

Hamburg Towers verlieren auch ihr sechstes Heimspiel

Heiko Schaffartzik (r.) lieferte ein starkes Spiel.

Heiko Schaffartzik (r.) lieferte ein starkes Spiel.

Foto: Witters

Noch bitterer ist allerdings der kurzfristige Ausfall von Schlüsselspieler Gutiérrez, der eine Knieverletzung erlitt.

Hamburg. Der erste Heimsieg in der Basketball-Bundesliga muss bis zum nächsten Jahr warten. Aufsteiger Hamburg Towers verlor in der mit 3400 Zuschauern erneut ausverkauften Wilhelmsburger edel-optics.de Arena auch sein sechstes Heimspiel, diesmal gegen Rasta Vechta mit 72:79 (21:12, 15:30, 24:16, 12:21). Dadurch bleibt das Team von US-Cheftrainer Mike Taylor (47) mit 6:20 Punkten Tabellen-15. und Drittletzter. Die besten Schützen der Hamburger waren Spielmacher Heiko Schaffartzik (35), der im ersten Viertel seinen 1000. Feldkorb in der Bundesliga erzielte, und Michael Carrera (26) mit jeweils 15 Punkten.

Die Towers mussten kurzfristig auf ihren NBA-erfahrenen Schlüsselspieler Jorge Gutiérrez (31) verzichten, der im Abschlusstraining eine leichte Knieverletzung erlitt. Eine MRT-Untersuchung soll heute Nachmittag Aufschluss über die Schwere der Blessur geben. Gutiérrez’ Rolle übernahmen Schaffartzik und der 18 Jahre alte Justus Hollatz.

Schaffartzik mit drei Dreiern in Serie

Die Towers erwischten einen guten Start, beendeten das erste Viertel nach zehn Minuten mit einer 21:12-Führung. Im zweiten Spielabschnitt fand der Tabellensechste Vechta zu seinem Spiel, lag 1:40 Minuten vor der Halbzeit erstmals mit 36:34 in Führung. Zu Beginn des dritten Abschnitts traf Ex-Nationalspieler Schaffartzik drei Drei-Punkte-Würfe in Serie, nach einer halben Stunden lagen die Towers wieder 60:58 vorn.

In den letzten zehn Minuten leisteten sich die Hamburger dann doch zu viele Ballverluste, Vechta traf dagegen im Gegensatz zur ersten Halbzeit jetzt aus allen Distanzen. „Das war ein sehr gutes Spiel von beiden Teams. Wir haben stark begonnen, den Ball gut bewegt, und Heiko hat seine Dreier getroffen. Damit war ich sehr zufrieden. Respekt an Vechta, das sich zurückgekämpft hat. Wir haben alles gegeben, hatten unsere Möglichkeit, aber Rasta war einfach etwas besser“, sagte Towers-Trainer Taylor.

Am nächsten Sonntag treten die Hamburger in Oldenburg (7.) an, das nächste Heimspiel folgt am Sonnabend, 25. Januar (20.30 Uhr), gegen Würzburg.