Basketball

Towers verlassen Wilhelmsburg: Verein testet größere Arena

Die  in den vergangenen Monaten immer ausverkaufte Edel-optics.de Arena in Wilhelmsburg.

Die in den vergangenen Monaten immer ausverkaufte Edel-optics.de Arena in Wilhelmsburg.

Foto: WITTERS

Die immer wieder ausverkaufte Edel-optics.de Arena wird für ein Spiel gegen einen neuen Veranstaltungsort getauscht.

Hamburg. Für Beau Beech war es am Mittwochnachmittag eine Premiere. Noch nie zuvor hatte der Kapitän der Hamburg Towers die Barclaycard Arena von innen gesehen. „Wow, die Arena ist wirklich groß und sieht aus, wie eine NBA-Spielstätte. Es wird ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Clubs werden. Ich kann es kaum erwarten, hier mit den Towers zu spielen“, sagte der 25-Jährige, der sich bis zum ersten Tip-Off aber noch gedulden muss.

Hamburg Towers verlassen Edel-optics.de Arena

Am 26. April 2020 (15 Uhr) wird der Bundesliga-Aufsteiger gegen den FC Bayern München für ein Spiel die in den vergangenen Monaten immer ausverkaufte Edel-optics.de Arena (3400 Plätze) in Wilhelmsburg verlassen, um zu testen, wie groß das Basketball-Interesse nördlich der Elbe wirklich ist.

Zunächst gehen 6500 Tickets im Unterrang in den Verkauf. Sollte das Kontingent ausgeschöpft werden, würden die Towers auch Karten für den Oberrang anbieten. Der Vorverkauf (Preise: 24 bis 36 Euro, Vip-Tickets bis 250 Euro) für das einzige Eventspiel außerhalb von Wilhelmsburg in dieser Saison beginnt am kommenden Dienstag um 14 Uhr.

Dauerkartenkunden bekommen ihr Ticket in dieser Woche zugeschickt. „Mit den Fans möchten wir ein riesiges Basketball-Fest feiern und rufen dazu auf, dieses Match zum bestbesuchten in der Geschichte einer Hamburger Basketball-Mannschaft zu machen“, sagte Geschäftsführer Jan Fischer.

Große Chance für Basketballstandort Hamburg

Den Profis ist bewusst, dass sie für diese 40 Minuten besondere Botschafter des Hamburger Basketballs sind. „Der Umzug in den Volkspark ist eine große Chance, den Basketballstandort Hamburg weiter zu stärken und die Fan-Basis auszubauen. Wir wollen gegen einen sehr guten Gegner eine Show zeigen und die Hamburger begeistern“, sagte Beech, der mit den Bayern noch eine Rechnung offen hat. Am ersten Spieltag gab es ein 55:111 beim amtierenden Meister.