Basketball

"Verdammt spektakulär": Hamburg Towers holen Monsterblocker

Prince Ibeh (M., im Trikot von NorthPort Batang) kann sich unterm Korb durchsetzen.

Prince Ibeh (M., im Trikot von NorthPort Batang) kann sich unterm Korb durchsetzen.

Foto: Hamburg Towers / ABS-CBN SPORTS

Coach Mike Taylor macht den Fans Neuzugang Prince Ibeh schmackhaft. Der Center selbst gibt sich angriffslustig. Towers live im Free-TV.

Hamburg.  Das soll’s dann erst mal gewesen sein. Mit der Verpflichtung des Centers Prince Ibeh haben die Hamburg Towers ihren Kader für ihre erste Saison in der Basketball-Bundesliga (BBL) vorerst komplettiert. „Wir sind auf eBay gegangen und haben Defense bestellt“, witzelte Cheftrainer Mike Taylor. Der 2,08 Meter große, 120 Kilogramm schwere in London geborene US-Amerikaner mit nigerianischen Wurzeln erhält einen Einjahresvertrag. Er soll vor allem bei der Verteidigung des eigenen Korbes seine langen Arme einsetzen.

„Unsere Fans dürften viel Freude an ihm haben, denn seine Blocks sind verdammt spektakulär. Dazu besitzt er einen guten Charakter, es hat mir viel Spaß gemacht, ihn während des Rekrutierungsprozesses näher kennenzulernen“, sagt Taylor.

Ibeh soll Raffington ersetzen

Bis vergangene Woche spielte der neue Towers-Center für Northport Batang Pier in der philippinischen Liga. Seine sportliche Ausbildung genoss er aber in der nordamerikanischen Ausbildungsliga G-League bei den Long Island Nets. Ihn allein auf seine Defensivstärke zu reduzieren, will der Neu-Hamburger verhindern.

„Ich möchte mich bei den Towers auch offensiv weiterentwickeln, da besteht definitiv Potenzial. Dieser Schritt muss mir gelingen, um meine Träume zu verwirklichen“, sagte Ibeh, der bei den Towers Justin Raffington (28/2,06 m) ersetzen soll, der keinen Vertrag mehr erhielt und mittlerweile beim Erstligaclub medi Bayreuth unterschrieben hat. Gemeinsam mit Jannik Freese (32/2,11 m) wird Ibeh künftig das Center-Duo bilden.

Towers kommen live im Free-TV

Der neue Mann für die Königsposition der Hamburger wird erstmals beim Trainingsauftakt am 8. August seine neuen Teamkollegen kennenlernen. Bis dahin will sich der Center entspannen, ehe er mit den Wilhelmsburgern die hohen Ziele in der BBL angreifen will. Das Wort Klassenerhalt fehlt dabei in seinem Wortschatz. „Es gibt keine negativen Ziele. Ich will nicht gegen den Abstieg spielen, so ticke ich nicht. Für mich zählt immer nur der Sieg“, erklärt Ibeh.

Den Neuzugang können die Towers-Fans bald auch im Fernsehen bestaunen. Denn nun steht fest, dass der TV-Sender Sport1 die Auswärtspartien der Hamburg Towers in Ludwigsburg (1.11., 15 Uhr), Ulm (24.11., 15 Uhr), Braunschweig (6.12., 20.30 Uhr) und Bonn (26.12., 15 Uhr) im frei empfangbaren Fernsehen überträgt.