FC St. Pauli

Schultz freut sich auf die nächste Aufgabe: "Einfach geil"

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St. Paulis Trainer Timo Schultz (M., beim Schlussjubel nach dem Stadtderby) befürchtet angesichts des 3:2-Siegs gegen den HSV keinen Spannungsabfall für das Spiel beim SC Paderborn.

St. Paulis Trainer Timo Schultz (M., beim Schlussjubel nach dem Stadtderby) befürchtet angesichts des 3:2-Siegs gegen den HSV keinen Spannungsabfall für das Spiel beim SC Paderborn.

Foto: Imago/MIS

St. Paulis Trainer spricht über das Spiel eins nach dem Derbysieg gegen den HSV, Aufstiegsträume und die Personalsituation.

Hamburg. Trainer Timo Schultz hat überhaupt kein Problem damit, dass sein FC St. Pauli nach sieben Punkten aus drei Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga und dem Einzug in die zweite Pokal-Runde als Aufstiegsanwärter gilt. Im Gegenteil. „Es ist mir lieber, wenn man uns in das Verfolgerfeld einordnet, als wenn alle sagen würden, St. Pauli ist der Absteiger Nummer 1. Aber wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit, wir können uns noch weiterentwickeln und besser werden“, sagte der 43-Jährige über seine gut gestarteten Kiezkicker.

Aufgrund des frühen Zeitpunktes der Saison will er das Gastspiel am Sonnabend (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf abendblatt.de) beim SC Paderborn nicht als Spitzenspiel bezeichnen: „Die Aussagekraft der Tabelle ist nach drei Spieltagen nicht groß. Aber es sind zwei Mannschaften, die gut in die Saison gestartet sind.“ Paderborn ist nach drei Spieltagen ebenfalls noch unbesiegt und steht mit fünf Punkten einen Rang hinter St. Pauli auf Tabellenplatz fünf.

St. Paulis Schultz über nächstes Spiel: "Einfach geil"

Beide Teams hatten am vorigen Wochenende Erfolgserlebnisse. St. Pauli gewann das Derby gegen den Hamburger SV mit 3:2, Paderborn siegte bei Bundesliga-Absteiger Werder Bremen sogar 4:1. „Sie haben in Bremen einen eindrucksvollen Auswärtssieg gelandet“, lobte Schultz die Paderborner als „eine Truppe, die über viel Zweitliga-Erfahrung verfügt, sehr sprintstark ist und auch eine defensive Stabilität an den Tag legt.“

Er macht sich aber keine Sorgen, dass es in seinem Team nach dem Derby-Sieg einen Spannungsabfall geben könnte: „Es ist einfach geil, wieder in ein neues Spiel zu gehen und die Möglichkeit auf drei Punkte zu haben. Dann spielt das Derby keine Rolle mehr.“

St. Pauli bangt um Verteidiger Luca Zander

Möglicherweise muss der Kiezclub auf Rechtsverteidiger Luca Zander verzichten. „Er hat Probleme am Fuß“, berichtete Schultz. Ein möglicher Ersatz wäre der von einer Oberschenkelverletzung genesene Sebastian Ohlsson, für den ein Einsatz laut Schultz allerdings noch zu früh kommen könnte.

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Auch wenn das Transferfenster noch bis zum 31. August geöffnet ist, sieht Schultz bei seinem Kader keinen zwingenden Handlungsbedarf: „Es lässt sich nicht ausschließen, dass noch ein oder zwei Spieler gehen oder uns ein passender Spieler vor die Füße fällt. Aber grundsätzlich ist das Aufgebot sehr ausgewogen.“

St. Pauli besiegt den HSV im Stadtderby:

( dpa )

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