FC St. Pauli

So geht Schultz das schwierige Spiel nach dem Derbysieg an

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Trotz des Prestigeerfolgs der inoffiziellen Stadtmeisterschaft wollen sich Trainer Timo Schultz und der FC St. Pauli nun voll und ganz auf den KSC fokussieren.

Trotz des Prestigeerfolgs der inoffiziellen Stadtmeisterschaft wollen sich Trainer Timo Schultz und der FC St. Pauli nun voll und ganz auf den KSC fokussieren.

Foto: Imago/Claus Bergmann

Den HSV mit 1:0 besiegt, doch jetzt wartet auf die Kiezkicker mit dem Karlsruher SC die Mannschaft der Stunde der Zweiten Bundesliga.

Hamburg. Trainer Timo Schultz vom FC St. Pauli befürchtet nach dem Derby-Sieg gegen den HSV keinen Spannungsabfall. „Die Jungs brennen, wollen und machen sogar noch mehr“, sagte der 43-Jährige am Donnerstag mit Blick auf das Spiel am Sonnabend (13 Uhr/im Liveticker auf abendblatt.de) in der 2. Fußball-Bundesliga beim Karlsruher SC. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass es in eine andere Richtung geht.“

Zwar gehöre es durchaus dazu, nach einem solchen Prestigeerfolg auch einmal „die Beine einen Tag lang hochzulegen und zu genießen". Aber ab sofort müsse die Spannung wieder aufgebaut werden. "Dann müssen wir gucken, wer die nötige Spannung aufbauen kann und sauber aus dem HSV-Spiel herausgekommen ist“, so Schultz.

Fragezeichen stehen demnach hinter der Einsatzfähigkeit von Mittelfeldspieler Finn Ole Becker und Linksverteidiger Leart Paqarada, die nach dem 1:0-Erfolg vom Montag beide angeschlagen sind und auszufallen drohen. Beim Gegner soll der zuletzt angeschlagn ausgewechselte ehemalige St. Paulianer Kyoung-Rok Choi indes wieder im Kader stehen.

St. Pauli kann die Siegesserie ausbauen

Die Hamburger befinden sich in einer herausragenden Form: St. Pauli hat die letzten fünf Spiele allesamt gewonnen und 21 Punkte aus den vergangenen acht Partien geholt.

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Durch die Erfolgsserie konnten sich die Norddeutschen von den Abstiegsplätzen entfernen, stehen auf Platz elf und haben auf den Relegationsrang nun zehn Punkte Vorsprung. „Es macht nichts mehr Spaß, als Spiele zu gewinnen“, sagte Schultz. „Wir wissen aber auch, dass uns das nicht geschenkt werden wird, schon gar nicht vom KSC.“

Die Pressekonferenz des FC St. Pauli:

St. Pauli beim KSC: "Müssen uns gewaltig strecken"

Schultz über den KSC: "Mannschaft der Stunde"

Denn schließlich war auch der KSC zuletzt sehr erfolgreich, ist Tabellenfünfter und hat nur eines der jüngsten zehn Spiele verloren. „Mit uns zusammen ist Karlsruhe ein bisschen die Mannschaft der Stunde“, lobte Schultz den Gegner, den eine Kompaktheit und eine unheimliche Wucht bei Standards auszeichne.

„Wenn man nur das Jahr 2021 nimmt, sind sie der Tabellenführer. Wenn es bei denen so weitergeht, können sie oben noch einmal angreifen.“ Das Hinspiel am Millerntor gewann der KSC mit 3:0.

St. Pauli gewinnt das Stadtderby gegen den HSV:

( dpa/HA )

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