FC St. Pauli

Timo Schultz: "Von einer Krise möchte ich nicht sprechen"

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"Wir müssen vorwärts kommen", sagt St. Pauli Trainer Timo Schultz nach dem 0:1 gegen den VfL Osnabrück.

"Wir müssen vorwärts kommen", sagt St. Pauli Trainer Timo Schultz nach dem 0:1 gegen den VfL Osnabrück.

Foto: Witters

St. Paulis Trainer bleibt trotz der dritten Niederlage in Folge optimistisch. Das nächste Spiel geht er mit einer Fußballerphrase an.

Hamburg. Dem FC St. Pauli droht der Kampf um den Klassenverbleib. Das 0:1 gegen den VfL Osnabrück am Freitagabend war bereits die dritte Niederlage des Hamburger Fußball-Zweitligisten in Folge. Dadurch bleiben die Hamburger nach dem neunten Saisonspiel auf einem direkten Abstiegsplatz. „Ich kann auf die Tabelle gucken“, sagt Trainer Timo Schultz. „Dass wir auf dem 17. Platz stehen, macht natürlich keinen Spaß. Von einer Krise möchte ich aber nicht sprechen. Ich bin davon überzeugt, dass, wenn wir so weiterspielen, wir auch die Siege einfahren werden.“

St. Paulis Profis lassen sich nichts vorwerfen

Die Hamburger waren gegen Osnabrück die spielbestimmende Mannschaft und hatten deutlich mehr Torchancen, kassierten aber in der 86. Minute einen unglücklichen Gegentreffer durch den eingewechselten David Blacha.

Torwart Robin Himmelmann haderte mit der Situation. „Das Spiel heute ist ein Sinnbild für die letzten Wochen. Natürlich bin ich angefressen, das sind wir alle. Wenn man sich das Spiel heute über 90 Minuten ansieht, darf es am Ende nie 0:1 stehen“, sagte er dem TV-Sender Sky.

Verteidiger Philipp Ziereis sah das genauso: „Wir können uns von der Einstellung und dem Engagement nichts vorwerfen. Es ist leider so, dass vorne im Moment nichts geht. Wir haben hinten wenig zugelassen und dann bekommst du am Ende so ein Tor rein.“

Schultz will jetzt "den Bock umstoßen"

Kritisierte Trainer Schultz in den vergangenen Wochen vor allem die Defensivarbeit seiner Mannschaft, die in den ersten acht Spielen durchschnittlich zwei Gegentore pro Spiel zuließ, so rückt nun der Sturm in den Fokus. In den vergangenen drei Spielen konnten die Hamburger kein einziges Tor erzielen. „Wenn man kein Tor schießt, dann hat man es auch nicht verdient zu gewinnen“, sagte Schultz.

St. Pauli in der Einzelkritik:

Der Druck auf den Trainer und die Mannschaft wächst. Der letzte und bislang einzige Saisonsieg liegt zwei Monate zurück. „Wir müssen vorwärts kommen. Und zwar nicht nur spielerisch, sondern auch von den Punkten und in der Tabelle“, sagt der Trainer. „Ich konzentriere mich täglich darauf, meine Mannschaft und meine Spieler besser zu machen.“

Am Sonnabend kommender Woche reist St. Pauli zu Eintracht Braunschweig, die am Freitagabend mit 0:4 gegen den SV Darmstadt verloren haben und ebenfalls unten stehen. Schultz erwartet von seiner Mannschaft Ergebnisse: „In Braunschweig müssen wir den Bock umstoßen und drei Punkte holen.“

( dpa )

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