FC St. Pauli

Henk Veerman gibt sein Comeback im Profikader

Zum ersten Mal seit dem 22. Dezember 2018 steht der niederländische Stürmer in einem Pflichtspiel wieder im Kader.

Hamburg.  Für Henk Veerman (28) wird die Partie des FC St. Pauli gegen den Karlsruher SC an diesem Sonnabend (13 Uhr, Sky live) eine besondere sein. Zum ersten Mal seit dem 22. Dezember 2018, als er sich beim 4:1-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg das Kreuzband riss, steht der niederländische Stürmer in einem Pflichtspiel wieder im Kader. „Er ist eine Waffe“, sagt Trainer Jos Luhukay. „Wenn man die Situation der letzten Ligaspiele sieht, waren wir gegen Darmstadt und Heidenheim die bessere Mannschaft. Wir hatten gegen beide zwei bis vier richtig gute Möglichkeiten, das erste Tor zu schießen und die Spiele zu gewinnen. Und Henk ist jemand, der nicht viel braucht, um zu wissen wo das Tor steht und um zu treffen.“

Bereits vor dem 1:2 im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt hatte Trainer Luhukay mit dem Gedanken gespielt, Veerman ins Aufgebot zu berufen. Doch die Fitnesswerte des Stürmers ließen das nicht zu. Der Profi spielte am vergangenen Wochenende für die U23 in der Regionalliga Nord gegen den Tabellendritten Weiche Flensburg (1:4). „Bei Henk sind wir vorsichtig. Jetzt sehen die Werte so aus, dass er für 20, 30 Minuten helfen könnte“, erklärt Luhukay.

Ganz anders sieht die Situation bei Christian Conteh (20) aus. Der Flügelstürmer hat sich gegen Frankfurt einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Auch für Abwehrchef James Lawrence (27, Kniereizung) kommt die Partie gegen den KSC zu früh: „Wir haben leider eine verletzungsanfällige Mannschaft“, bilanzierte Luhukay die insgesamt zehn verletzungsbedingten Ausfälle gegen Karlsruhe.

Hannover 96 – SV Sandhausen 1:1.

Tore: 1:0 Weydandt (7.), 1:1 Behrens (62.).

Jahn Regensburg – VfL Osnabrück 3:3.

Tore: 1:0 Schneider (34.), 2:0 Grüttner (43.), 2:1 Alvarez (49.), 3:1 Okoroji (53.), 3:2 Heyer (63.), 3:3 Heyer (72.).