Spanien-Trainingslager

Bleibt der FC St. Pauli auf gepackten Koffern sitzen?

St. Paulis Trainer Markus Kauczinski (v.l.), Spielanalyst Andrew Meredith und Co-Trainer Markus Gellhaus in der Abflughalle des Hamburger Flughafens (Archiv)

St. Paulis Trainer Markus Kauczinski (v.l.), Spielanalyst Andrew Meredith und Co-Trainer Markus Gellhaus in der Abflughalle des Hamburger Flughafens (Archiv)

Foto: Witters

Wegen eines Ryanair-Streiks muss der Zweitligist möglicherweise umplanen. Sportchef Stöver hat für sich schon einen Reiseweg gefunden.

Hamburg. An diesem Donnerstag soll der FC St. Pauli in sein Wintertrainingslager nach Spanien abreisen – eigentlich. Denn Stand jetzt scheint unsicher, wann genau und vor allem wie es für den Tross des Fußball-Zweitligisten losgehen kann.

Grund ist ein geplanter Streik in Spanien bei der irischen Billigfluglinie Ryanair, über die St. Pauli bereits einen Direktflug nach Valencia gebucht hatte. Von dort aus sind es noch gut 90 Kilometer bis zur Trainingssätte in Oliva Nova.

Art der Reise entscheidet sich kurzfristig

Für Dienstag hatten die Gewerkschaften der Ryanair-Flugbegleiter zwar ihren angekündigten Ausstand zurückgenommen. Doch die Pläne für Donnerstag und Sonntag bleiben laut den Arbeitnehmervertretungen Sitcpla und USO bestehen.

Während das Zittern bei St. Pauli also weitergeht und sich die Art der Anreise erst kurzfristig klären wird, hat Uwe Stöver für sich selbst bereits einen Weg gefunden.

Uwe Stöver legt zwei Zwischenstopps ein

Der Sportchef setzte sich am Dienstag selbst ans Steuer eines Transporters, um Richtung Süden zu steuern. Das hätte Stöver allerdings ohnehin gemacht, schließlich leidet der 51-Jährige unter Flugangst.

Stöver legt auf seiner Fahrt zwei Zwischenstopps bei der Familie in Mainz sowie im katalanischen Girona ein. Von dort sind es dan noch 550 Kilometer bis Oliva Nova. Bleibt abzuwarten, wer bei der Anreise das Rennen macht – der Sportchef oder die Spieler der Kiezkicker.