Einzelkritik

Rzatkowski allein reicht nicht – Himmelmann sensationell

Das war wohl nichts: Rzatkowski trifft, aber seine Kollegen lassen ihn im Stich

Das war wohl nichts: Rzatkowski trifft, aber seine Kollegen lassen ihn im Stich

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

St. Pauli bricht nach dem Führungstor zusammen und verliert zu Hause gegen den FSV Frankfurt. Thy war stet’s bemüht. Zur Einzelkritk.

Himmelmann: Von seiner Abwehr im Stich gelassen. Verhinderte vor der Pause zweimal im eins gegen eins das 1:3 und damit wahrscheinlich eine frühere Vorentscheidung.

Hornschuh: Nein, irgendwie war das nichts. Zu weit weg vom Gegner, oft überlaufen. Gegen seinen kurzzeitigen Arbeitgeber hatte er sich sicherlich mehr erhofft.

Sobiech: Der Kapitän hatte ebenfalls große Probleme ins Spiel zu kommen, nicht so griffig wie gewohnt. Das Eigentor passte zum gebrauchten Abend.

Ziereis: Man kann ja nicht einfach behaupten, er sei unkonzentriert gewesen. Sah aber so aus.

Buballa: Wirkte oft orientierungslos. Links, rechts, Gegner weg.

Nehrig (bis 57.): Versuchte die Löcher im Mittelfeld zu stopfen. Es blieb beim Versuch.

Verhoek (ab 57.): Ein Mittelstürmer ohne brauchbare Zuspiele ist kein Mittelstürmer.

Rzatkowski: Ein Tor wie ein Mittelstürmer, eine Lunge wie ein Pferd. An ihm lag es nicht.

Buchtmann (bis 57.): Litt unter der Woche an Magen-Darm-Problemen. So etwas schwächt.

Dudziak (ab 57.): Brachte Belebung, aber keine Durchschlagskraft.

Alushi: Er ist einfach keiner, der in kritischen Situationen mit seiner Erfahrung vorangeht und die Mannschaft mitreißt.

Sobota (bis 69.): Knüpfte nur in der ersten Hälfte an seine gute Leistung gegen Leipzig an. Pech mit einem Pfostenschuss.

Choi (ab 69.): Lienens letzte Hoffnung. Dabei blieb es aber auch.

Thy: War stets bemüht. Ja wirklich. Brachte wenigstens ab und an gefährliche Offensivaktionen zustande.