Spielerkritik

Gregoritsch wollte es mit Macht, Dribbler Maier brachte Schwung

Tschauner : Bewahrte sein Team in der Schlussphase vor einer höheren Niederlage.

Schachten (bis 85.): Ließ sich beim frühen Gegentreffer viel zu einfach austanzen. Im Offensivspiel diesmal nicht druckvoll genug.

Gonther (ab 85.): Wuchtete sich in den Schlussminuten vorn rein. Erfolglos.

Thorandt: Seine Defensivaufgaben löste er herausragend und fehlerfrei. Die langen Bälle im Aufbau sind jedoch kaum zielführend.

Mohr: Verteidigte mit Ruhe und Routine. Doch seine Qualitäten im Spielaufbau sind sehr limitiert.

Halstenberg: Zeigte mehrfach Stellungsfehler. Das kann er besser.

Trybull: War stets gewillt, das Spiel anzutreiben, doch die Kreativität eines Buchtmann fehlt noch. Der Platzverweis trübte die Leistung nachhaltig.

Rzatkowski: Eine schwache erste Hälfte mit unkonzentrierten Pässen. Nach dem Wechsel rückte er in die Zentrale, dort kam sein Spiel zur Entfaltung.

Kalla (bis 45.): Der dienstälteste St. Paulianer wirkte über die gesamte erste Hälfte völlig gehemmt und fand nie richtig ins Spiel. Eine folgerichtige Auswechslung.

Gregoritsch (ab 46.): Wollte mit aller Macht ein Tor erzielen, was viele technische Unsauberkeiten hervorrief. Gute Ansätze, aber wenig Spielverständnis.

Kringe (bis 45.): Blieb 45 Minuten lang ohne gelungene Aktion.

Maier (ab 46.): Der Dribbler brachte viel Schwung ins Spiel, die entscheidende Situation blieb jedoch aus.

Bartels: Mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte drehte der künftige Bremer auf und zeigte temporeiches Umschaltspiel. Vor der Pause wenig präsent.

Verhoek : Hätte in der Nachspielzeit den Ausgleich markieren müssen, zuvor war der Niederländer an alter Wirkungsstätte kaum zu sehen.