Spielerkritik

Avevor patzt, Thy kann sich nicht richtig freuen

Tschauner: Konnte die Gegentore nicht verhindern, sich aber auch nicht großartig auszeichnen.

Kalla: Hatte Ben-Hatira gut im Griff, deshalb aber wenig Möglichkeiten, sich offensiv einzuschalten. Schmälerte seine Defensivleistung in letzter Minute.

Avevor: Erwischte einen rabenschwarzen Tag. Wirkte durchweg unkonzentriert und patzte gleich zweimal entscheidend.

Thorandt: Machte nicht viel falsch. Oder wirkte das nur wegen der vielen Fehler seines Nebenmannes so?

Schachten: Wetzte die Linie hoch und runter und rüttelte Fans und Mitspieler auf, als die Partie nach einer Stunde drohte, langweilig zu werden. Auffällig.

Funk (bis 38.): Musste der offensiveren Ausrichtung weichen. Bis dahin mit einigen Pässen, die auf den Rängen für Kopfschütteln sorgte.

Ebbers (ab 38.): Eine Einwechslung wie ein Weckruf. Brachte noch vor der Pause neuen Schwung und war auch in der Folge trotz kurzer Kunstpausen sehr engagiert.

Bruns (bis 82.): Mit Licht und Schatten. Der Kapitän gewann einige wichtige Bälle und spielte gute wie schlechte Pässe in die Spitze. Als Spielgestalter aber nicht überzeugend.

Boll (ab 82.): Setzte ein Zeichen und kassierte dafür Gelb.

Thy (bis 72.): Konnte sich über seine Torpremiere nicht recht freuen. Wirkt in vielen Situationen, als fehle ihm ein gesundes Selbstvertrauen. Kann (hoffentlich) mehr.

Gyau (ab 72.): Wirkte zunächst übermotiviert, offenbarte danach allerdings sowohl technische als auch taktische Defizite.

Daube: Begann lauffreudig hinter der Spitze und versteckte sich dann zunehmend, als er weiter nach hinten beordert wurde.

Bartels: Fand überhaupt nicht ins Spiel und reihte Fehlpässe und Ballverluste aneinander. Am Ende etwas besser.

Ginczek: Ackerte und lief viel, rieb sich in Zweikämpfen auf. Hatte erst Pech mit einem Drehschuss ans Lattenkreuz und dann die Nerven für den Elfmeter.