Frontzeck sieht nur wenige Möglichkeiten, Ginczek zu halten

Hamburg. Er hätte wieder mal zum Matchwinner werden können. Wäre da nicht diese Unebenheit im Rasen gewesen, die die Rollbahn des Balles veränderte und eine vernünftige An- und Mitnahme verhinderte. Ginczek hätte ihn reingemacht, denn solche Chancen, wie die zum 3:3, als er einen verunglückten Rückpass erlief und allein vor dem Torhüter auftauchte, lässt sich der Stürmer nur selten entgehen.

Das hatte er zuvor bewiesen, als er einen Konter trocken abschloss. Es war sein 13. Saisontor. Nur wenigen Fußballinteressierten wird es verborgen geblieben sein, dass Daniel Ginczek seinen Durchbruch in der Zweiten Liga geschafft hat. Er ist zum begehrten Objekt geworden. "Wir haben nur wenig Einflussmöglichkeiten", gibt sein Trainer Michael Frontzeck zu. "Wir werden alles versuchen, ihn hierzubehalten, aber es wird ein schweres Unterfangen."