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Hoffmann sollte aussagen: Millionenstreit um Santos vertagt

Die ehemaligen HSV-Vorstände Ralf Becker (l.) und Bernd Hoffmann (Archivbild).

Die ehemaligen HSV-Vorstände Ralf Becker (l.) und Bernd Hoffmann (Archivbild).

Foto: picture alliance / Daniel Reinhardt/dpa

Ursprünglich sollten die früheren HSV-Vorstände Bern Hoffmann und Ralf Becker am 16. November vor dem Hamburger Landgericht aussagen.

Hamburg. Eigentlich sollte Thomas Wüste­feld nicht der einzige Ex-HSV-Vorstand sein, der in dieser Woche vor Gericht ein Thema werden sollte. Wegen eines ganz anderen Falls waren am 16. November auch die früheren Vorstände Bernd Hoffmann und Ralf Becker vor dem Landgericht Hamburg geladen.

Doch die für Mittwoch terminierte Verhandlung, bei der es um einen Provisionsstreit rund um den Transfer von Douglas Santos im Sommer 2019 zu Zenit St. Petersburg gehen sollte, ist auf Wunsch des HSV erneut verschoben worden.

Douglas Haase: Haase klagt gegen HSV

Nun müssen die Zeugen Becker und Hoffmann am 1. Dezember aussagen, ob und wie man Vermittler Marcus Haase bei dem 12,5-Millionen-Euro-Transfer eingesetzt hat und ob diesem nun eine Provision von 1,2 Millionen Euro (plus 200.000 Euro Zinsen) zusteht.

Zur Erinnerung: Der damalige Neu-Vorstand Jonas Boldt hatte die Zahlung abgelehnt, Haase hatte daraufhin unter dem Aktenzeichen 308 O 402/19 Klage am Landgericht Hamburg eingereicht. Boldt selbst ist aber nicht als Zeuge geladen.

( ks )

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