Hamburg. Traurig, berührend, aber auch fröhlich: Hamburg nahm Abschied vom Wahrzeichen Seeler. Es wurde sein letztes Heimspiel.

Wo sonst laute Musik aus den Lautsprechern schallt, wenn beide Mannschaften den Rasen vor dem Anpfiff betreten, herrschte Stille, als Joja Wendt mit dem 25-köpfigen Seemannschor Richtung Mittelkreis schritt. An diesem Mittwoch war alles anders. Um kurz nach 14 Uhr wurde hier keine Fußballpartie angepfiffen. Im Volksparkstadion sollte es ein letztes Heimspiel für Uwe Seeler geben. Seinen letzten Auftritt auf großer Bühne.