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Bei Relegation schwer verletzt: Hertha-Fan stirbt in Klinik

Fans von Hertha BSC bei der Bundesliga-Relegation gegen den HSV im Olympiastadion: Ein Anhänger der Berliner ist nach einer tätlichen Auseinandersetzung verstorben.

Fans von Hertha BSC bei der Bundesliga-Relegation gegen den HSV im Olympiastadion: Ein Anhänger der Berliner ist nach einer tätlichen Auseinandersetzung verstorben.

Foto: Andreas Gora / picture alliance/dpa

Der 55-Jährige war nach dem Hinspiel gegen den HSV in Berlin mit einem Autofahrer in Streit geraten. Der mutmaßliche Täter ist flüchtig.

Der Fan von Hertha BSC, der nach dem Relegationsspiel gegen den HSV in Berlin bei einem Streit schwer verletzt wurde, ist tot. Der 55-Jährige starb am Dienstagnachmittag in einem Berliner Krankenhaus, wie Staatsanwaltschaft und Berliner Polizei am Mittwoch mitteilten. Demnach ermittelt nun das Landeskriminalamt wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Der 55-Jährige soll am 19. Mai an einer Kreuzung vor dem Olympiastadion im Stadtteil Westend mit dem Fahrer eines BMW mit Rostocker Kennzeichens in Streit geraten sein. Als der 55 Jahre alte Hertha-Fan weitergehen wollte, habe ihn der Beifahrer des Wagens, der ein Oberteil mit dem Vereinslogo von Hansa Rostock getragen haben soll, nach bisherigen Erkenntnissen geschlagen.

Hertha-Fan stirbt nach Relegation gegen HSV – Polizei sucht Zeugen

Der 55-Jährige stürzte, schlug mit dem Hinterkopf auf der Straße auf und erlitt dabei schwere Verletzungen. Der mutmaßliche Täter soll zu Fuß geflüchtet sein. Der Autofahrer sei über die Olympische Straße in Richtung Reichsstraße davongefahren, hieß es.

Der Hertha-Fan wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.

Der Verein reagierte am Donnerstag bestürzt auf die Nachricht. „Unser tiefstes Mitgefühl gilt allen Angehörigen“, hieß es auf der Internetseite. „Hertha BSC mit seinen Gremien, der Geschäftsleitung und allen Mitarbeitenden ist tief erschüttert über diesen Vorfall und in Gedanken bei der Familie und allen Angehörigen.“ Der Verein werde „alles in seiner Macht stehende leisten, um diese zu verurteilende Tat lückenlos aufzuklären.“

( dpa/HA )

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