HSV heute

Crew-Mitglied krank – Abflug zum Pokalspiel verzögert

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Der HSV-Tross (Archivbild) musste am Dienstag länger als geplant auf seinen Abflug in Richtung Nürnberg warten.

Der HSV-Tross (Archivbild) musste am Dienstag länger als geplant auf seinen Abflug in Richtung Nürnberg warten.

Foto: Witters

HSV-Tross hing vor dem Duell am Abend in Nürnberg am Flughafen in Fuhlsbüttel fest. Hamburgs Profis warteten im Mannschaftsbus.

Hamburg. Die Aufgabe in der zweiten Runde des DFB-Pokals am Abend beim 1. FC Nürnberg (20.45 Uhr/Sky und im Liveticker auf abendblatt.de) begann für den HSV wenig erfreulich: Der ursprünglich für 12.30 Uhr geplante Abflug des Zweitligisten am Hamburger Flughafen verzögerte sich am Dienstag um eine gute Stunde.

Grund war nach Abendblatt-Informationen ein erkranktes Mitglied der Kabinencrew der Chartermaschine. Nachdem es zunächst hieß, das betroffene Mitglied solle durch ein gesundes ersetzt werden, folgte wenig später die Entscheidung, trotz des Krankheitsfalls fliegen zu sollen. Ansonsten käme der HSV-Tross nicht rechtzeitig in die Luft.

Der HSV selbst, dessen Spieler während der Entscheidungsfindung im Mannschaftsbus vor dem Geschäftsfliegerzentrum warteten und sich zwischendurch nur einmal kurz die Beine vertraten, sprach gegenüber dem Abendblatt von einer „minimalen Verzögerung“. Um kurz nach 13.30 Uhr hob der Flieger dann schließlich ab.

Die garantierten Pokal-Antrittsprämien:

  • 1.Runde: 128.757 Euro
  • 2. Runde: 257.514 Euro
  • Achtelfinale: 515.028 Euro
  • Viertelfinale: 1,004 Millionen Euro
  • Halbfinale: 2,008 Millionen
  • Finale: steht noch nicht fest

HSV will „Abhängen im Hotel“ vermeiden

Die Anreise zum rund 600 Kilometer entfernten Spielort erst am Tag des Anpfiffs ist eher ungewöhnlich. Zuletzt war der HSV aber auch schon zum Ligaspiel in Aue innerhalb von nur 19 Stunden an- und wieder abgereist. Im aktuellen Fall begründete HSV-Trainer Tim Walter die Reisepläne mit besseren Regenerationsmöglichkeiten.

„Daheim schläft man am besten“, sagte Walter am Montag. Zudem werde dadurch das „Abhängen in den Hotels“ vermieden. Darüber hinaus wartet auf den HSV bereits am Sonnabend mit dem Nordderby gegen Holstein Kiel (20.30 Uhr) die nächste schwere Aufgabe.

In Nürnberg wird der HSV somit für nur eine Nacht Quartier beziehen – um nach dem Spätspiel am Mittwochvormittag wieder in Richtung Hamburg abzuheben. Dann in bestem Fall mit einem Sieg im Gepäck und allen Mann und Frau gesund an Bord.

„Mich interessiert nicht, was der 1. FC Nürnberg macht“
( bron/ks/jdr )

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