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Mehr Zuschauer im Volksparkstadion erlaubt – und Gäste-Fans

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Gegen Darmstadt 98 darf der HSV ein paar Hundert Karten mehr in den Verkauf geben.

Gegen Darmstadt 98 darf der HSV ein paar Hundert Karten mehr in den Verkauf geben.

Foto: Witters

Für das kommende Heimspiel des HSV gegen Darmstadt lässt das Gesundheitsamt 17.955 Besucher zu. Tickets frei erhältlich.

Hamburg. Der HSV steht im kommenden Heimspiel gegen Darmstadt 98 ein höheres Kartenkontingent als zuletzt zur Verfügung. Wie der Zweitligist mitteilte, hat das Hamburger Gesundheitsamt den HSV am Mittwoch darüber in Kenntnis gesetzt, dass bei dessen Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf abendblatt.de) erstmals auch wieder Gäste-Fans zugelassen sind – und zwar 850, wie ein Sprecher der Innenbehörde dem Abendblatt mitteilte.

Damit erhöht sich mögliche Anzahl an zugelassenen Zuschauern im Volksparkstadion von zuletzt 17.100 auf 17.955. Angesichts anhaltender Infektionszahlen könne man zurzeit nicht noch mehr Fans lassen, so der Behördensprecher zum Abendblatt.

Sämtliche Tickets sind über den HSV-Ticketshop frei erhältlich, auch die Gäste-Anhänger können sich auf diesem Weg ihren Platz in der Arena sichern. Eine Versendung an Darmstadt 98 sei „aufgrund der Kürze der Zeit nicht mehr möglich gewesen. Der Kartenverkauf findet ausschließlich online statt“, teilte der HSV dazu weiter mit.

HSV-Hygienekonzept unter Beobachtung

Der Verein hatte in der vergangenen Woche bei der Stadt einen Antrag auf die Zulassung von 25.000 Zuschauern für seine Heimspiele gestellt. Er hoffte schon für die Partie gegen Darmstadt 98 auf eine Genehmigung. Ins Volksparkstadion passen etwa 57.000 Besucher.

Im ersten Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden am 1. August wurde die erlaubte Kapazität von 17.100 Fans voll ausgeschöpft. Für Wirbel sorgte dabei allerdings im Nachgang ein Bericht über mindestens 2500 Zuschauer, die gegen Dresden ohne Beachtung des Corona-Hygienekonzepts ins Stadion gelassen worden waren.

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Hamburgs Sportstaatsrat Christoph Holstein nannte diesen Vorgang "irritierend". Das zuständige Gesundheitsamt Hamburg-Altona empfahl dem HSV daraufhin, künftig mehr Personal an den Stadioneingängen einzusetzen.

( dpa/HA )

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