Hamburg. Henrik Köncke spricht über Veränderungen beim HSV, mögliche Verantwortung im Aufsichtsrat und schwindende Fußballbegeisterung.

Wahrscheinlich hat es in der Abendblatt-Geschichte noch nie ein Interview gegeben, das einen so langen Vorlauf hatte. Mehr als zwei Jahre nach der ersten Anfrage und nach zahlreichen weiteren Versuchen sitzt Henrik Köncke (30) tatsächlich im Konferenzraum der Abendblatt-Redaktion am Großen Burstah und ist bereit zu reden. Was nach einer Selbstverständlichkeit klingt, ist nicht selbstverständlich. Denn Ultras, die Treuesten der treuen Fußballfans, reden normalerweise nicht mit Medien.